Tempeh mit Glasnudeln und Gemüse

Ganz in meiner Nähe gibt es einen kleinen niedlichen Bioladen, wo ich ganz gerne auf dem Weg nach Hause nochmal schnell was einkaufen gehe. Neulich kam ich dort mit der Verkäuferin über vegane Ernährung ins Gespräch. Sie erzählte mir, dass sie sich schon seit vielen Jahren rein pflanzlich ernähre und ihr Arzt immer ganz begeistert sei, da sie so tolle Blutwerte habe. In diesem Zusammenhang empfahl sie mir Tempeh – ein fermentiertes Sojaprodukt.

Hergestellt wird Tempeh, indem gekochte Sojabohnen mit einem Edelschimmelpilz (Rhizopus oligosporus) geimpft werden. Es handelt sich dabei um ein sehr vollwertiges Produkt mit einem hohen Anteil an Eiweiß und Ballaststoffen.

Da ich Tempeh bisher noch nie zubereitet habe, ließ ich mich von der Verkäuferin kurz darüber informieren, wie sie das üblicherweise macht. Zu Hause angekommen habe ich mit den Zutaten, die ich noch im Haus hatte folgendes Gericht zubereitet.

Die Zutaten für zwei Portionen

200 g Tempeh
50 g Glasnudeln (ein „Nest“)
200 g Champignons
2 Möhren
1 Rote Chilischote
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Etwas Sojasoße
Etwas Sesamöl

zutaten

Die Zubereitung vom Tempeh

Der Tempeh wird zunächst in Scheiben geschnitten und anschließend in eine Pfanne gegeben, in der zuvor etwas Sesamöl erhitzt wurde.

 tempeh

Während der Tempeh dort leicht anbrät, wird das restliche Gemüse zerkleinert. Die Schalotte, der Knoblauch und die zerkleinerte Chilischote werden in einer zweiten Pfanne mit Semsamöl kurz angebraten, dann werden die in Stücke geschnittenen Möhren und Champignons hinzu gegeben.

gemüse

Während das Gemüse unter gelegentlichem rühren bei mittlerer Hitze brät, wird der Tempeh gewendet. Anschließend wird gesalzenes Wasser zum Kochen gebracht, in dem die Glasnudeln drei bis vier Minuten garen.

Wenn der Tempeh von beiden Seiten eine goldbraune Farbe bekommen hat, wird er mit einem Schuss Sojasoße abgelöscht und die Pfanne vom Herd genommen. Das Gemüse wird mit Salz, Pfeffer und je nach Geschmack mit Sojasoße abgeschmeckt. Nachdem die Glasnudeln abgetropft wurden, werden sie mit dem Gemüse gemischt und auf einem Teller zusammen mit dem Tempeh angerichtet.

Ich muss sagen, dass ich den Tempeh sowohl vom Geschmack als auch von der Konsistenz sehr gewöhnungsbedürftig fand, was natürlich auch daran liegen kann, dass ich ein Tempeh-Neuling bin. Den Geschmack fand ich letztlich aber nicht schlecht – leicht nussig und durch die Sojasoße entsprechend salzig. Was ich von der Konsistenz halte, weiß ich noch nicht so genau. Beim Essen wird schon sehr deutlich, dass der Ursprung des Produkts Sojabohnen sind, die mich ein wenig an Erbsen erinnert haben.

Auf jeden Fall war es mal eine interessante Abwechslung auf dem Teller und ich werde Tempeh auf jeden Fall noch einmal zubereiten. Das nächste Mal vielleicht als Brotbelag, denn dazu habe ich ein sehr lecker klingendes Rezept im neusten Kochbuch von Attila Hildmann „Vegan To Go“ entdeckt.

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